„Wo ist das Meer?“ ist die erste Frage meiner Kids, als wir, vom Jetlag noch etwas benommen, zum ersten Mal aus unserem Hotel in Bangkok auf die Straße treten. Die thailändische Hauptstadt mit rund acht Millionen Einwohnern ist mit Kindern nochmals eine ganz andere Geschichte. Es ist laut, es ist dreckig und es ist zugleich auch sehr spannend. Und es gibt viele fremde Gerüche in dieser Stadt.
Am besten ist das Fahren mit den Tuk Tuks. Sie sind nicht nur das schnellste Verkehrsmittel, denn sie verwenden Fahrradspuren und auch nicht selten die Gegenverkehrs-Fahrbahn, sondern zu fünft auch oft das günstigste. Denn Taxifahrer sind selten bereit den Taxometer einzuschalten und wollen von Touristen Wucherpreise. Außerdem sind Autos langsamer als alle anderen Verkehrsmittel und in Bangkok ist eigentlich rund um die Uhr rush hour. Allerdings hab ich beim Tuk Tuk-Fahren Bauchweh. Denn die Fahrer sind megaschnell unterwegs, weil sie ja pro Strecke und nicht pro Zeit bezahlt werden. Noch dazu halten die Kinder oft den Arm auf der Seite hinaus und man ist sehr eng mit Autos und Mopedfahrern. Also Augen zu und durch!
Natürlich besuchen wir auch die klassischen Sights wie Liegender Buddha, Königspalast, China Town und Khao San Road. Überall ist viel los. Ich liebe die Atmosphäre und zugleich ist es anstrengend. Die Kinder essen seit zwei Tagen mäßig begeistert Gebratenen Reis mit Huhn. Die Buben lieben dafür das Obst, das einem überall auf den Straßen angeboten wird. Zum Glück gibt es 7-Eleven – den Supermarkt deines Vertrauens. Dort gibt es alles, was das westliche Reiseherz begehrt. Von Bier, über Schoko bis zu Wasser, Saft und Knabberzeug.
Die Thais lieben Kinder. Vor allem von meiner kleinen Tochter sind sie fasziniert. Sie lächeln sie an, greifen ihr auch oft ins Gesicht oder auf den Kopf, um sie zu tätscheln. Sie mag es nicht besonders, aber es stört sie auch nicht.
Die Stadt erwacht so richtig zum Leben, sobald es Abend wird. Im Dunkeln leuchtet alles und die pulsierende Metropole wird zu einer einzigen Partymeile. Überall wird verkauft, gekocht, gegessen oder Taxi gefahren. Auf dem Ratchada Train Market (Night Maket) essen wir zu Abend und schlendern durch die engen Gänge mit unzähligen Ständen.
Morgen gehts über Surat Thani mit der Fähre auf die Insel Koh Phangan!