Koh Phangan


Home, Reise, Thailand / Donnerstag, August 16th, 2018

Auf einer Insel ankommen, um Urlaub zu machen und auf einer Insel anzukommen, mit dem Wissen, dass man nun ein halbes Jahr nicht nachhause kommt, sind zwei Paar Schuhe. Es ist sowohl saugeil, als auch ein sehr ungewohntes Gefühl. Und das ist es auch für jeden in der Familie. Deshalb ist auch das Starten in diesen langen Urlaub irgendwie zwar super, irgendwie muss sich aber jeder für sich selbst erst auf dieses Projekt einlassen. Und das passiert genau jetzt.

Wir leben also in den Tag hinein, genießen den tollen Strand Thong Nai Pan Yai Beach im Nordosten der Insel (danke Kerstin und Bernd für den Tipp by the way) Koh Phangan. Es ist eine kleine Bucht mit wenigen Touristen. Sehr ruhig und beschaulich.

Wir baden, relaxen und lassen es uns gut gehen. Dass wir jetzt die kommenden sechs Monate unterwegs sind, ist so noch immer schwer vorstellbar und so wunderbar zugleich. Ein Mann aus England, den wir kennengelernt haben, war richtig neidisch. Als er abgefahren ist, hat er zu mir gemeint: „When it gets difficult, remember, you are the lucky ones“.

Gleichzeitig beschäftigt uns aber auch, wie leben hier die Einheimischen, wovon leben sie und warum lassen sie so viel Dreck herumliegen. Und wieso scheren sie sich so wenig bis gar nicht um Umweltschutz. Überall liegt der Müll am Boden herum. Und wir tragen auch noch unseren Teil dazu bei, wenn wir unser Wasser aus Plastikflaschen trinken oder für fünf Leute „take away“ bestellen.

Mittlerweile haben wir auch schon unser Lieblings-Restaurant in diesem Ort auserkoren. Unsere liebe Thai-Lady macht so tolles Fried Chicken – für die kids ihr thailändisches Wiener Schnitzel… es gibt sogar Ketchup für Alma dazu!

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